Laufen ist der einfachste Sport, man braucht ja nur Schuhe.
Heisst es.
Aber: Pustekuchen.
Nachdem ich nun einige Monate beim muskulösen Jim viel Zeit auf dem Crosstrainer verbracht habe, war es nun mal wieder Zeit, mit dem laufen anzufangen.
Nach einigen Einheiten auf dem Laufband, hab ich mich die Tage mal an die frische Luft (BÄH!) getraut.
Zuvor musste aber erstmal ein paar Schuhe her, da meine alten Laufschuhe mittlerweile doch ein paar Jahre auf dem Buckel haben.
Hab mir also im Sportgrossmarkt ein neues paar quitschblauer Schuhe gekauft, die irgendwie ein bisschen nach Crocs aussehen, aber ich fühlte mich in den Tretern nunmal deutlich wohler als in vielen anderen, ausprobierten Tretern.
EInen MP3-Player (iPod Shuffle) habe ich natürlich und seitdem HulaboyKalle mir von Endomondo vorgeschwärmt hat und ich die App auf mein Handy gepackt habe, trage ich nun auch immer mein Handy mit mir rum und logge meine Wege und Zeiten.
Dazu kommt natürlich die obligatorische Pulsuhr, meine alte habe ich leider verschlampt, also habe ich mir heuer im bereits genannten Sportladen eine neue gekauft.
Insgesamt schleppe ich abgesehen von Kleidung und Schuhen also meinen iPod, meine Pulsuhr und mein Handy mit mir rum.
Vielleicht sollte ich auch noch einen Erste-Hilfe-Kasten und einen Defi mitschleppen und evtl. etwas Pfefferspray (ach, direkt einen Taser) gegen aufmüpfige Hunde.
Wie auch immer: Ich lasse es langsam angehen. Zeiten von <6 Min/km sind für mich eh utopisch. Hoffe mal, dass mein alter, geschundener Körper mittelfristig mitspielt und ich nicht wie beim letzten Mal wieder Rücken- oder Knieprobleme bekomme.
Bislang läufts jedenfalls ganz ordentlich.
So sieht das mit Endomondo übrigens aus, wenn man seine Route loggt: KLICK
Anfang 2007 habe ich ein ziemlich gut gemachtes Video zu “Falsche Entscheidung” von Fettes Brot hier verlinkt. Da die Herren nun ein Live-Album veröffentlichten, haben sie das Lied als Single rausgebracht und es gibt dazu ein wirklich gutes Video. Oh… Fussball als Thema. Wie innovativ in diesen Tagen.
Da Julia sich gestern ein neues Fahrrad gekauft hat und Radtouren mit nur einem Fahrrad irgendwie dämlich sind, brauchte ich natürlich auch eines.
Da meine Mutter trotz ihres coolen Rades nie viel Fahrrad gefahren ist und ihr altes jetzt dank Pedelec gar nicht mehr nutzt, kann ich es nun benutzen.
Mein Papa hat wohl zwischenzeitlich überlegt es zu verkaufen, es dann aber doch nicht übers Herz gebracht und ist (seiner Reaktion nach) sehr erfreut, dass ich es zu nutzen beabsichtige.
Also fuhr mich die Herzdame heute nach Dirty Old Herten und ich fuhr mit dem Rad zurück nach Castrop-Rockcity.
20km beträgt der Weg. Für den geübten Radfahrer nicht viel, für mich als Person, die seit einigen Jahren kaum Rad gefahren ist aber ein ordentlicher Weg.
Allerdings war ich überrascht, wie leicht mir der Weg fiel, ob es jetzt am leichtläufigen Rad, am Rückenwind oder an meiner überragenden Fitness lag, vermag ich nicht zu sagen.
Ich bin mal mit ´nem Mountainbike von Castrop nach Herten gefahren und fand es sehr, sehr anstrengend und wenig spassig.
Heute hingegen habe ich zwischenzeitlich sogar ein munteres Liedchen gepfiffen und als keiner hingeguckt hat, sogar heimlich geklingelt (2 Mal!).
Eigentlich war ich sogar fast traurig, dass die Fahrt sich irgendwann dem Ende neigte und überlegte kurz, die Fahrt noch etwas zu verlängern. Tat ich aber nicht, was auch gut war, denn in dem Moment, als ich die Garage öffnete, setzte ein Platzregen ein.
Wie auch immer, momentan bin ich begeistert von dem Fahrrad (habe es bislang immer nur mal kurz gefahren) und habe Lust, öfter mal längere Touren zu machen. Mal schauen, was daraus wird.
Das ist übrigens das Teil, ein Fahrrad aus dem Hause Pedersen-Copenhagen:
Vor einiger Zeit schrieb ich in diesem Blog, dass ich Touristengruppen im Ruhrgebiet knipsen werde, vonwegen Kulturhauptstadt und so.
Hier mein erster Beitrag:
Das Bild entstand vor knapp zwei Wochen, als mein Nachbar und ich eine Tour auf die wunderbare Hohewardhalde machten, um uns Schachtzeichen anzusehen. Eigentlich waren es mehr Segways, die in strenger Formation die Halde stürmten, aber irgendwie habe ich die nicht geknipst.
Bei den Schachtzeichen wurden für eine Woche an ca. 300 ehemaligen Schächten grosse Luftballons auf ca. 80m Höhe gelassen und konnten bewundert werden. Klingt bescheuert, sah aber besonders von der Autobahn ziemlich cool aus und erfreute sich wirklich grosser Beliebtheit. Zwar machte an einigen Tagen den Veranstaltern das Wetter einen Strich durch die Rechnung, aber insgesamt würde ich die Aktion als durchaus gelungen bezeichnen.
Nachdem alle im Ruhrgebiet mit Ballons spielen durften, wurde gestern anlässlich des “Day of Song” gemeinschaftlich gesungen. Überall traten Chöre auf, egal ob Innenstadt, Arena oder Kanal, jeder der bei Stimme war, musste gestern mitsingen und um 12:10 wurde von allen Chören das Steigerlied gesungen.
Ich selbst habe da gar nicht so viel von mitbekommen, habe aber zumindest im örtlichen Real einen Männergesangsverein bewundern dürfen.
Bin mal gespannt, was für eine Aktion als nächstes kommt. Falls es ein grosses Vuvuzela-Konzert geben sollte, bin ich nun jedenfalls vorbereitet.
Heute hatte ich mal wieder Übungsgruppe.
Das Fach schmeckt mir schon seit Wochen nicht so recht, weil es erst hiess, dass keine Übungszettelpflicht herrscht, dann gab es sie auf einmal doch (ist bei uns mittlerweile üblich) und man musste 60% haben. Nach einigem widersprüchlichen Aussagen gibt es sie jetzt doch nicht. Zum Glück, denn der Tutor ist über alle Maßen penibel und hat das pädagogische Feingefühl eines Steins.
Wie auch immer, da es mir heute besser passte, ging ich zu einer anderen Übungsgruppe als gewöhnlich.
Schon im Lift dachte ich mir, dass das heute bestimmt ein besonderes Vergnügen werden würde, denn der Kommilitone neben mir strahlte irgendwas aus, was mich ziemlich beunruhigte.
Nichts agressives, aber es hätte mich auch nicht gewundert, wenn er die Hosen herunter gelassen hätte um mir seine ganze Pracht zu präsentieren. Er war irgendwie so seltsam nervös…
In der Übungsgruppe sassen dann neben ein paar recht normalen Leuten, auch noch ein Typ bei dem ich mich echt fragte, ob man eingeliefert werden sollte, wenn man mit über 20 noch von Mama angezogen wird.
Ich habe jedenfals zuletzt mit vielleicht 5 Hosen getragen, die unten umgekrempelt waren.
Der Exhibitionist reagierte auf die Übungszettelrückgabe übrigens wie auf eine Latein-Klausur. Ich habe noch nie jemanden gesehen, der so emotional auf so einen blöden Zettel reagiert hat.
Ich wette für jeden einzelnen Punktabzug (und die gibt es bei dem Tutor reichlich) wird heute abend noch ein Ströphchen geweint.
Die Übung an sich war dann ziemlich langweilig, auch weil ich das falsche Übungsblatt ausgedruckt hatte und dementsprechend so gar nicht mitreden konnte.
Höhepunkt war dann, als ein Kommilitone die Werte der X-Achse in einem Koordinatensystem einzeichnen sollte und das nicht hinbekommen hat. Stattdessen hat er halt Intervalle hintereinander aufgeschrieben.
Keine Ahnung, was er damit sagen wollte.
Normal habe ich immer mein Netbook mit um mir die Zeit wenigstens in solchen Übungsgruppen zu vertreiben. Heute aber irgendwie nicht.
Auch war die Gruppe heute nicht (wie sonst ab und an) nach ´ner 3/4 Stunde zu Ende, sondern erst nach einer Stunde und fünfzig Minuten. Ich hätte kotzen können.
Schrecklich, schrecklich, schrecklich!
Da die Herzdame heute Geburtstag hat, waren wir heute in der Zoom Erlebniswelt in Gelsenkirchen.
Da der Eifelrabe mich fragte, ob ein Besuch dort lohnenswert ist und vielleicht der ein oder andere Stammleser auch dorthin gehen mag, antworte ich mal auf diese Art.
Bis vor einigen Jahren hiess der Zoo noch Ruhr Zoo Gelsenkirchen und war ein Paradebeispiel für einen hoffnungslos veralteten Zoo mit winzigen, hässlichen Gehegen.
Irgendwann Anfang des letzten Jahrzehnt entschloss man sich zu einem radikalen Schnitt und entwarf ein neues Konzept mit Themekontinen.
Der Zoo wurde komplett geschlossen und die einzelnen Bereiche wurden nach der Fertigstellung nach und nach eröffnet. So konnte man zuerst nur in den Alaska-Bereich, einige Zeit später wurde Afrika fertiggestellt und im April endlich auch Asien.
Vom alten Zoo ist bis auf den Eingangsbereich (zum Glück) nichts mehr zu sehen.
Statt enger Gehege gibt es heute sehr grosse Gehege, in denen die Tiere aber viel Platz haben.
Teilweise so viel Platz, dass man die einzelnen Tiere schon suchen muss.
Allerdings hat man sich dabei eher auf wenige Arten spezialisiert.
Dafür aber neben einer wirklich schönen landschaftlichen Gestaltung beispielsweise auch ein Rüttelkino, viele Spielplätze oder Hängebrücken.
Aber ist ein Besuch im Zoom nun lohnenswert?
Es kommt drauf, wan man möchte.
Tiger oder Elefanten sucht man beispielsweiese vergebens, dafür sucht die landschaftliche Gestaltung in Deutschland seinesgleichen (mir würde nur Burgers Zoo einfallen, der ähnlich hübsch ist) und die Tiere leben halt in teilweise riesigen Arealen.
Am Wochenende ist es dort allerdings oft ziemlich voll, was dann doch in Stress ausarten kann.
An einem Wochentag (wie heute) ist es dort aber doch eher leer und man kann angenehm über die langen Wege schlendern.
Durch jeden Kontinent führt ein grosser Rundweg. Insgesamt haben wir (mit Essen) vier schöne und stressfreie Stunden dort verbracht.
Ich fahre jedenfalls gerne wieder dorthin!
Kennt Ihr das?
Ihr steht an der Haltestelle und irgendwann stellt sich ein Typ zu Euch, den Ihr flüchtig vom sehen kennt und fängt ein Gespräch an.
Ist mir heute zum zweiten Mal bei derselben Person passiert.
Mit dem Typen bin ich nun zum zweiten Mal in einer Übungsgruppe.
Das sind auch schon unsere Gemeinsamkeiten.
Das erste Mal hat er sich im Bus einfach zu mir gesetzt und sich mir mir unterhalten.
Damals ging es um Schwimmbäder, da er schwimmen gehen wollte.
Heute ging es um das Wetter am letzten WE und um die Eifel (da ich dort am Wochenende war) und letztlich um die dortigen Mietpreise.
Sehr seltsam.
Ich halte mich für jemanden, der eigentlich ganz gut smalltalken kann, aber ich hasse es mich mit Leuten zu unterhalten, die ich nicht kenne und mit denen ich nicht reden möchte.
Nein, ich habe nix gegen die Person, aber was habe ich zu sagen?
“Ja, wird bestimmt gleich wieder eine tolle Übung!”
Natürlich könnte ich sagen “Hömma Du Spacko! Ich kenne Dich nicht, Du bist mir egal und jetzt mach´n Schuh!”, aber man weiss ja nie.
Hinterher muss ich mit dem Burschen mal irgendeine Gruppenarbeit zusammen machen und ich habe dann direkt den Arschloch-Aufkleber anpappen oder so.
Eigentlich wollte ich gestern abend mit meinem Nachbarn (er freut sich immer, wenn ich ihn im Blog erwähne) gemütlich ein Sixpack Duff-Bier süppeln, dass es jetzt auch bei Trinkgut gibt.
Da der werte Herr F. aber ein Adrenalinjunkie ist und mal was anderes erleben wollte, hatte er schon bald keine Lust mehr auf Duff und wollte seine Geschmacksknospen ein völlig neues, nie erlebtes Erlebnis bieten.
Wie es der Zufall wollte, konnte ich ihm ein schwedisches Lager namens “Düff” anbieten und der feine Herr fand es sogar annehmbar.
Zugegeben: Es war eine kurze kulinarische Reise, geschmeckt hat es aber trotzdem.
Duff ist zwar lecker, aber Düff spielt in einer Liga mit den ganz grossen Bieren. Quasi in der Champions League!