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Archive for the ‘Und sonst?’ Category

Kapitales Brot 2 - Falsche Entscheidung

Freitag, Juli 2nd, 2010

Anfang 2007 habe ich ein ziemlich gut gemachtes Video zu “Falsche Entscheidung” von Fettes Brot hier verlinkt. Da die Herren nun ein Live-Album veröffentlichten, haben sie das Lied als Single rausgebracht und es gibt dazu ein wirklich gutes Video. Oh… Fussball als Thema. Wie innovativ in diesen Tagen.

Zoom Erlebniswelt

Montag, Mai 10th, 2010

Da die Herzdame heute Geburtstag hat, waren wir heute in der Zoom Erlebniswelt in Gelsenkirchen.
Da der Eifelrabe mich fragte, ob ein Besuch dort lohnenswert ist und vielleicht der ein oder andere Stammleser auch dorthin gehen mag, antworte ich mal auf diese Art.

Bis vor einigen Jahren hiess der Zoo noch Ruhr Zoo Gelsenkirchen und war ein Paradebeispiel für einen hoffnungslos veralteten Zoo mit winzigen, hässlichen Gehegen.
Irgendwann Anfang des letzten Jahrzehnt entschloss man sich zu einem radikalen Schnitt und entwarf ein neues Konzept mit Themekontinen.
Der Zoo wurde komplett geschlossen und die einzelnen Bereiche wurden nach der Fertigstellung nach und nach eröffnet. So konnte man zuerst nur in den Alaska-Bereich, einige Zeit später wurde Afrika fertiggestellt und im April endlich auch Asien.
Vom alten Zoo ist bis auf den Eingangsbereich (zum Glück) nichts mehr zu sehen.

Statt enger Gehege gibt es heute sehr grosse Gehege, in denen die Tiere aber viel Platz haben.
Teilweise so viel Platz, dass man die einzelnen Tiere schon suchen muss.
Allerdings hat man sich dabei eher auf wenige Arten spezialisiert.
Dafür aber neben einer wirklich schönen landschaftlichen Gestaltung beispielsweise auch ein Rüttelkino, viele Spielplätze oder Hängebrücken.

Aber ist ein Besuch im Zoom nun lohnenswert?
Es kommt drauf, wan man möchte.
Tiger oder Elefanten sucht man beispielsweiese vergebens, dafür sucht die landschaftliche Gestaltung in Deutschland seinesgleichen (mir würde nur Burgers Zoo einfallen, der ähnlich hübsch ist) und die Tiere leben halt in teilweise riesigen Arealen.
Am Wochenende ist es dort allerdings oft ziemlich voll, was dann doch in Stress ausarten kann.
An einem Wochentag (wie heute) ist es dort aber doch eher leer und man kann angenehm über die langen Wege schlendern.
Durch jeden Kontinent führt ein grosser Rundweg. Insgesamt haben wir (mit Essen) vier schöne und stressfreie Stunden dort verbracht.
Ich fahre jedenfalls gerne wieder dorthin!

Ein paar Bilder gibt es hier: http://picasaweb.google.co.uk/Rauchstube/ZoomErlebniswelt#

Düff - Ein schwedisches Bier

Samstag, März 27th, 2010

Eigentlich wollte ich gestern abend mit meinem Nachbarn (er freut sich immer, wenn ich ihn im Blog erwähne) gemütlich ein Sixpack Duff-Bier süppeln, dass es jetzt auch bei Trinkgut gibt.
Da der werte Herr F. aber ein Adrenalinjunkie ist und mal was anderes erleben wollte, hatte er schon bald keine Lust mehr auf Duff und wollte seine Geschmacksknospen ein völlig neues, nie erlebtes Erlebnis bieten.

Wie es der Zufall wollte, konnte ich ihm ein schwedisches Lager namens “Düff” anbieten und der feine Herr fand es sogar annehmbar.
Zugegeben: Es war eine kurze kulinarische Reise, geschmeckt hat es aber trotzdem.
Duff ist zwar lecker, aber Düff spielt in einer Liga mit den ganz grossen Bieren. Quasi in der Champions League!

Hier mal ein Bild der Biere:

Duff und Düff

Duff und Düff

100

Dienstag, Februar 23rd, 2010

Eine Liste mit 100 Informationen über mich!

1. Zeitverschwendung? Mal sehen…
2. Ich heisse Benjamin
3. Aber irgendwann beschloss ich, dass ich jetzt “Bob” heissen möchte.
4. Der Grund: Ich wollte mein Leben ändern. Sowas zu behaupten finde ich witzig
5. Ich liebe Flipper, also Pinball. Nicht den Fisch!
6. Als Kind fand ich meinen Namen doof.
7. Ich verbringe zu viel Zeit online.
8. Liverollenspiele sind toll!
9. Aber ich schäme mich für viele Liverollenspieler.
10. Ich bin oft Einzelgänger.
11. Aber auch ein sehr guter Teamplayer.
12. Ich hätte gerne mal im Studentenwohnheim gewohnt.
13. Ich trinke gerne Bier.
14. Wein, Sekt, Schnaps und Co. aber nicht.
15. Alle sagen, ich wäre handwerklich total unbegabt.
16. Dabei mache ich es nur ungern.
17. Ich bin fast immer pünktlich und halte meine Termine ein.
18. Ausser beim Zahnartzt (unabsichtig).
19. Ich halte mich für tolerant.
20. Ich habe Angst spiessig zu werden.
21. Ich spiele gerne Videospiele.
22. Als Kind fand ich Vanilla Ice cool.
23. Frisörbesuche mag ich nicht.
22. Ich hatte mal einen Sega Game Gear.
23. Aber auch C64, Dreamcast, Gamecube, Xbox, DS und Wii.
24. Klugscheisser
25. Ich besitze noch einen rosa Führerschein… man erkennt mich kaum noch.
26. Mein polizeiliches Führungszeugnis hat keine Einträge.
27. Genau wie mein Punktekonto in Flensburg.
28. Ich hatte mal einen selbstverschuldeten Totalschaden.
29. Sonntags fahre ich gerne Auto.
30. Mein Alter.
31. Ich bekomme einen Peter Pan-Komplex.
32. Umweltschutz-Heuchelei finde ich bescheuert. Ich mache auch immer mein Kühlschranklicht aus.
33. Ich gehöre keiner politischen Partei an und beabsichtige dies auch nicht.
34. Ich hab mal ´ne frittierte Heuschrecke gegessen.
35. Man kann mich leicht ablenken.
36. Als Kind war ich im Fussball-Verein.
37. Als Edelreservist mit 7 Sek. Einsatz in der Saison.
38. Beim Handball und Basketball lief es besser.
39. Wegen Rückenschmerzen heulen nur Weicheier rum.
40. Ich habe eine Skoliose und einen Blockwirbel.
41. Deswegen hatte ich 12 Jahre lang Krankengymnastik.
42. Ich habe Abi mit nur einer Fremdsprache gemacht. NRW-Abi nannte sich das.
43. Ich spiele gerne Streiche.
44. Soziale Netzwerke sind Zeitverschwendung.
45. Ich bin übrigens bei StudiVZ, Facebook, XING und Larper.Ning.
46. Hier könnte Ihre Werbung stehen….
47. Ich war seit Jahren in keiner Disco mehr.
48. Aber da war ich eh nie zum tanzen.
49. Ich bin stolz darauf im Guinness-Buch zu stehen!
50. Seitdem habe ich nicht mehr viel Boule gespielt.
51. Castrop-Rauxel ist nicht so schlimm wie gedacht.
52. Herten aber nicht so schön, wie in der Erinnerung.
53. Eigentlich lebe ich gerne im Ruhrgebiet.
54. Möchte aber auch nicht irgendwo in der Innenstadt wohnen.
55. Ich bin sehr hibbelig und innerlich unruhig.
56. Als Kind war ich deswegen beim Psychologen.
57. Ich steh nicht so auf Hochzeiten.
58. Und möchte eigentlich keine eigene haben.
59. Aber immer noch besser als Beerdigungen.
60. Ich verwechsel dabei dauernd die Begriffe. Ernsthaft!
61. Ich schaue nie ziellos TV.
62. Aber trotzdem viele Serien und Filme. Aber meist auf DVD.
63. Ich gehe oft in die Videothek.
64. Telefonieren um zu plaudern finde ich doof.
65. Per Messenger mag ich es allerdings.
66. Ich habe weder Mandeln, noch Weisheitszähne.
67. Ich habe noch nie illegale Drogen konsumiert.
68. Halte mich für sehr kreativ.
69. Allerdings sehr schubweise. Dann aber auch richtig.
70. Twitter ist cool!
71. Wehrdienstverweigerer in der dritten Generation!
72. Dabei schiesse ich eigentlich sehr gerne.
73. Ich brauche für den Sommer mal wieder neue Klamotten.
74. Ich wollte nie mit “den Jungs”(TM) auf Malle fliegen.
75. In Castrop habe ich nur wenige, neue Leute kennengelernt.
76. Eigentlich wollte ich immer Schlagzeug lernen.
77. Musste aber Trompete spielen.
78. Heute habe ich zumindest ein Rockband-Drumset.
79. Ich bin sehr zerstreut und vergesslich.
80. Leute bei der Mitfahrzentrale halten mich für zu dick.
81. Abnehmen sollte ich wirklich mal ein paar Pfund.
82. Ich würde gerne in eine Looping-Wasserrutsche.
83. Einen Tandemsprung auf 4000m Höhe habe ich gemacht.
84. Ich würde gerne mal an so einen Strongman-Run teilnehmen.
85. Ich wurde mal letzter beim 10km Unilauf.
86. Ist es normal hier viele Punkte mit “Ich” zu beginnen?
87. Meine Oma ist mir sehr wichtig.
88. Meine Freundin hält mich für absolut nicht witzig.
89. Ich mich schon. Weiss aber auch, wann ich einen Rohrkrepierer gelandet habe.
90. Leute lachen oft, wenn ich gemeine Sachen sage.
91. Endspurt…
92. Ich frage mich, warum ich noch in der Kirche bin.
93. Unzuverlässigkeit finde ich schrecklich.
94. Beim tanken habe ich mir den Fuss gebrochen.
95. Und Bier-Bingo endete auch im Krankenhaus
96. Ich fahre nie schwarz.
97. Bei der GEZ bin ich auch angemeldet
98. Aus dem ADAC bin ich ausgetreten.
99. Ich bin fast 9 Jahre in einer Beziehung.
100. Das muss reichen…

Nachgemacht von HulaboyKalle

Zwischen den Jahren

Mittwoch, Dezember 30th, 2009

Für die meisten von Euch mag die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr etwas normales sein,
für mich hingegen nicht, da ich seit Silvester 95/96 zwischen den Jahren immer auf einem Larp bin
(06/07 fuhr ich allerdings schon Silvester heim, die Con war eh schlecht).
Wie auch immer, die Zeit zwischen den Jahren ist also für mich was neues und bisher eigentlich nicht
schlecht. Viele sagen ja “Super, da kann man ja mal einiges aufarbeiten”, sei es Unikram, Haushalt oder andere Sachen die man sonst nicht macht.
Bislang geh ich die Sache aber relaxt an. Klar, die Tage muss ich mich noch mit Mathe auseinandersetzen, aber sonst gehe ich es ruhig an, sprich: Sauna in Herten, Zombiefilme und Bier mit dem Nachbarn, Bummeln mit HBK (Hulaboy Kalle) in Dortmund (Schonmal versucht einen deutschen Film mit englischen Untertiteln zu bekommen?) oder heute abend Bierverkostung und Hausbestaunung
bei den Kollmeiers, nachdem wir auf dem Geburtstag meiner Schwester waren (wo ich auch seit 15 Jahren nicht war, was ich mir bestimmt gleich 10x anhören darf).

Morgen abend geht dann diese elendige Knallerei los.
Ich gebe es offen zu: Bier statt Böller!
Diese ganzen Raketen und Böller verursachen bei mir eher Weltkriegsassoziationen, als ein schönes neues Jahr. Gegen ein paar Knaller und Raketen habe ich ja nix einzuwenden, aber Leute die Unsummen
für den Dreck ausgeben, verstehe ich einfach nicht.
Warum?
Warum nicht lieber lecker was essen, ein paar Kästen Bier kaufen und sich dann nett betrinken.
Meinetwegen kann man sich auch gerne prügeln, wenn Schnaps im Spiel ist.
Da stört man wenigstens nicht andere bei, man hat keine Brandverletzungen und muss hinterher nicht die Strasse fegen.

Und nein,  dass sind nicht die Worte, eines verbitterten alten Mannes, auch als Kind fand ich das schon nicht so toll.
Ich glaube “Brot statt Böller” ist einer der wenigen 80er Jahre Slogans die bei mir gefruchtet haben.

Komma lecker bei mich bei

Freitag, Dezember 11th, 2009

Damit meine ich nicht das Lied der Duisburger Kapelle Eisenpimmel (da fehlt ja auch noch ein “unten”), sondern das neue Werk des Bochumer Lokalpatrioten Hennes Bender, indem es um Deutschlands schönste netteste Gegend, dem Ruhrgebiet, geht.
Eigentlich stehe ich ja nicht so auf Comedians, aber ich brauchte vorgestern am Dortmunder Hauptbahnhof was zu lesen und irgendwie wirkte das Buch auf mich sympathisch, was es dann auch war. Vorhin auf der Heimfahrt habe ich es beendet (knapp 260 Seiten) und auch wenn die ein oder andere Poente nicht mehr so ganz taufrisch war (”Gib mich die Pommes”), musste ich mich doch unverhältnismässig oft in der Bahn zusammenreissen um nicht loszuprusten.
In dieser schlimmen H1N1-Zeit macht man sich damit in einer Bahn vermutlich nicht so viele Freunde.

Wie auch immer, irgendwie ging es mir die ganze Zeit auf den Sack, dass fast jedes Kaff (Hamm, Marl, Oer-Erkenschwick, Hattingen) erwähnt wird, aber nicht Herten… Europas weltschönstes Herten wohlbemerkt und nicht dieses Kaff bei Rheinfelden.

Heute morgen (ich war zu dem Zeitpunkt auf Seite 205) habe ich dann per Facebook dem Autor eine  Nachricht geschickt und mich bitterlich beschwert, schliesslich gibt es in Herten echt sehenswerte Dinge wie die Halde Hoheward (Europas grösste Haldenlandschaft) oder das westfälische Spargelmuseum in Herten-Scherlebeck (Home Sweet Home).
Ja, stocksauer war ich!
ABER: Eine gute Stunde später erhielt ich sogar eine Antwort. Nicht gerade zu Kreuze kriechend und die Bemerkung das Herten ja eher münsterländisch ist, kann man so oder so sehen, aber trotzdem irgendwie nett.

Wie auch immer, da sass ich dann vorhin in der Bahn und kurz vor Schluss traf mich der Schlag. Er erwähnt Herten. In einem Satz mit verschlafen und Travestie-Theater, aber immerhin. Verschlafen ist sogar eine sehr nette Bezeichnung für Herten. So als würde man einen in den letzten Atemzügen liegenden Komapatienten als rüstigen Rentner bezeichnen.

An dieser Stelle: Entschuldigung! Wer hätte ahnen können, dass da kurz vor Ende noch Informationen rausgehauen werden, die selbst mir als gebürtigen Hertener unbekannt waren, denn es gibt seit kurzem wirklich ein Travestie-Theater in Herten, wie eine kurze Recherche bei Google ergeben hat.

Cart Picking

Freitag, November 27th, 2009

Wie heute bereits der breiten Weltöffentlichkeit per Twitter mitgeteilt, habe ich ein neues Hobby erfunden: Cart Picking.
Die Idee kam mir gestern abend bei REAL.
Alles was man dazu braucht ist einfach nur absolute Boshaftigkeit, Schadenfreude und natürlich einen Supermarkt (gerne an einem Samstag in der Vorweihnachtszeit).

Der Spielablauf ist folgender:
Man beobachtet eine unsympathische Person und wartet, bis sie den Einkaufswagen irgenwo abstellt, um in einem Gang einen weiteren Artikel zu holen.
Währenddessen schnappt man sich ein wichtiges, aber möglichst unaufälliges bereits eingepacktes Produkt aus dem Einkaufswagen und legt es irgendwo anders hin.
Ziel ist es nun, dass die Person nicht mehr während des Einkaufs, sondern erst daheim merkt, dass etwas verdammt wichtiges fehlt.

Grau ist alle Theorie, daher hier ein Beispiel:
Ein junger, blondgelockter Schönling im rosa Poloshirt will abends seine Freundin beeindrucken und kauft daher zwei Flaschen Wein, Trauben, Käse und einen Korkenzieher.
Was muss man ihm aus dem Einkaufswagen mopsen?
Den Korkenzieher!
Warum?
Nun, der Korkenzieher ist zum einen der vermutig kleinste Artikel, der aber am wichtigsten ist, denn ohne Korkenzieher bekommt er die Flasche nicht auf und Trauben und Käse sind ohne Wein auch irgendwie doof… und einen wegstecken kann er dann auch direkt vergessen.

Anmerkungen:
1.Ich übernehme keine Haftung!
2.Der “Gegenspieler” darf den Artikel noch nicht bezahlt haben.
3.Ich habe es selbst noch nicht ausprobiert, müsste aber MINDESTENS so witzig sein wie Zahnpasta unter der Türklinke.

Postmortale Lebensformen

Samstag, November 7th, 2009

Gestern abend waren der Nachbar und ich im Dortmunder Theater “Fletch Bizzel” um uns bei einem Duo namens “Postmortale Lebensformen” im Bereich der Zombie-Bekämpfung fortzubilden.

Da es im Dortmunder Kreuzviertel eigentlich nie freie Parkplätze gibt, haben wir uns für eine Anreise per Bahn entschieden. Nachdem uns eine Omi in die falsche Richtung geschickt hat, hat uns so ein Typ dann zum Theater gelotst und hat uns während des Fussweges allerhand interessante Anekdoten aus seinem Leben erzählt “Theater Fletch Bizzel? Da kenne ich die Betty. Hausnamen weiss ich aber nicht mehr. Die heiratet mir zu oft.” oder aber “Ihr kommt aus Castrop? Da habe ich vor weit über 20 Jahren mein Debüt hingelegt. Boah, hat die Alte vielleicht gehaust”. Sehr schön.

Im Theater waren leider nicht alle Plätze besetzt, die Anwesenden waren aber alle sehr an der Materie interessiert. Überraschenderweise bestand das Publikum kaum aus männlichen Nerds.
Das “Seminar” an sich bestand dann aus insgesamt drei Teilen in denen man erfuhr woher Zombies kommen, was sie ausmacht und wie man sie bekämpft. Besonders letzteres wurde äusserst anschaulich dargestellt.
Während der Vorstellung gab es immer wieder kleine Filme (Geheimmaterial) von Zombie-Übergriffen und die Herren hatten sogar ein echtes Zombie zu Demonstrationszwecken dabei.

Insgesamt muss ich sagen, dass es ziemlich cool, aber mit 70 Minuten vielleicht doch etwas zu kurz war. War aber halt mal was komplett anderes, als normales Theater oder Comedy-Programm.

Wenn die mal irgendwo in der Nähe sind und die Thematik mag, sollte man es sich auf jeden Fall anschauen, man lernt schliesslich Dinge, die irgendwann mal wichtig sein könnten!

FFF - Frauenmagazine, Flatrate & Flecken

Mittwoch, November 4th, 2009

Frauenmagazine: Da die Dame des Hauses momentan krank im Bett liegt, war ich heute morgen einkaufen und habe ihr eine Zeitschrift mitgebracht. Warum haben eigentlich alle (oder viele) Frauenzeitschriften auch Frauennamen? Und warum haben Männermagazine das nicht?
Ideen dafür gäbe es sicherlicht viele:
- Thorsten, das monatliche Tittenheft
- Horst-Heinrich, die Heimwerkerillustrierte
- Mike, das Medienmagazin
und natürlich das Heft für den männlichen Musiklieberhaber: Ronnny!

Flatrate: Gestern war ich zum ersten Mal im neuen Castroper Fitness-Studio, wo ich mich ja vor einigen Wochen angemeldet habe, weil es vor der Eröffnung war, gab es direkt noch eine Getränkeflatrate dazu.
Eigentlich ganz nett, nur halt keine Fenster (das fande ich im alten Schmierladen sehr schön) und die Geräte stehen VERDAMMT eng beieinander. Ich bin da ja nicht so der Freund von zu viel körperlicher Nähe und brauche schwitzende Menschen nicht unbedingt 50cm von mir entfernt. Vermutlich wird es aber nicht immer so eng werden, wie es gestern war. Am Anfang strömen sie ja alle hin und nach ein paar Wochen verlieren sie die Motivation. Kenne ich ja von mir.
Die Fitness-Getränke sind übrigens superlecker, finde ich. Ich habe mich da einmal quer durchs Angebot getrunken und habe noch nix gefunden, was mir nicht geschmeckt hat.
Ich seh mich da schon Freitag abends im Ballonseide-Jogger am Tresen stehen.

Flecken: Während ich im oben genannten Laden gestern trainierte hörte ich das Hörbuch zu Heinz Strunks “Fleckenteufel”, dem männlichen Feuchtgebiete-Gegenstück.
Mein lieber Scholli, da geht es vielleicht ab. Der gute Heinzer spricht wirklich fast ausschliesslich über Dinge, die aus den unteren Körperregionen kommen.  Bisher gefällt es mir aber besser, als die “Zunge Europas”, ich musste mich echt einige Male zusammenreissen um nicht vor Ekel laut loszulachen.
Schon ziemlich… speziell.

FaceTwitter - Ein Zwischenbericht

Sonntag, November 1st, 2009

Seit einigen Wochen bin ich ja nun auch mehr oder minder stolzer Nutzer der Web ZwoNull Dingsis Twitter und Facebook. Bei beiden Dingen habe ich mir vorher gedacht “Warum eigentlich?”, aber mir das dann doch mal aus reiner Neugier angesehen.

Twitter liebe ich mittlerweile, wie man vielleicht auch an der Menge meiner Tweets (siehe rechts) erkennen kann.
Klar, viele Leute (so wie ich) schreiben da unnützen Dreck wie “Stehe im Supermarkt an der Schlange. Ist doof”, aber es gibt durchaus auch sinnvolle Dinge wie Nachrichten, Sonderangebote und und und.
Da ich ja Win7 auf meinem Rechner habe, hab ich im Hintergrund auch eine Twitter-Applikation (Twadget) laufen, die mich dann jederzeit auf dem laufenden hält. Klingt trival, ist aber wirklich sinnvoll.

Zu Facebook hingegen fehlt mir immer noch der rechte Zugang. Andauernd werde ich von irgendwelchen Spacken netten Leuten zu dämlichen Spielen eingeladen. Ein paar Leute haben mich echt schon über zehn Mal zu irgendwelchen Mafia/Piraten/Farm-Spielchen eingeladen und ich finde es echt nervig und behindert.
Wenn ich ein Spiel spielen will, dann zocke ich lieber Arkham Asylum und nicht so einen Rotz!
Auch erinnert mich diese ganze Facebook-Sache an die guten, alten Fussball-Bilder.
Im Grunde geht es doch darum, möglichst viele Leute in seine Freundesliste zu bekommen.
Ob man die dann einmal beim zuprosten auf einer üblen Party gesehen hat oder sie seit 20 Jahren kennt, ist vollkommen egal. Die Masse machts!
Und wenn man die Leute nicht kennt, die man in seiner Freundesliste hat?
Scheiss der Hund drauf!

Abgesehen davon finde ich Facebook total mit sinnlosen Funktionen überladen. Ich bin ja eher ein Freund von simplen Anwendungen, aber ich wette über Facebook kann man mittlerweile Pizza bestellen (solange man ein Fan der Pizza-Bude ist).

Warum ich da trotz dieser bösen Worte noch drin bin?
Ich weiss es ehrlich gesagt nicht.
Vielleicht ist es die Hoffnung auf bessere Zeiten oder die paar Kontakte, die ich nicht über Xing, StudiVZ oder sonstwas habe und die ich nicht missen möchte.

Oh und an alle die mir jetzt (weil sie witzig sein wollen) vermehrt Einladungen zu so blöden Pausenspielen schicken wollen: Erster Strike! (Frei nach “Big Bang Theory”)