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Archive for the ‘Waldlauf’ Category

Hätte mal wieder Lust…

Mittwoch, Mai 5th, 2010

Ronny zu spielen und ein paar Zombies (oder Soldaten) wegzuknallen.

Larp-Musik 2.0

Samstag, Oktober 17th, 2009

Ich kann die Musik auf Liverollenspielen nicht mehr hören, dieses ewig gleiche geschrammel geht mir schon seit langem auf die Nerven. Irgendwann ist echt mal gut mit blödem Irish Folk, nakten Elfen und Feuersängern.
Habe das ja schon bei der ein oder anderen Gelegenheit angemerkt, man kann natürlich auch sagen, dass ich einfach nur ein blöder Neidhammel bin, weil ich weder singen, noch Flöte spielen kann.

Wie auch immer, gestern lag die heiss ersehnte CD vom herrlichen Duo Spectaculus im Briefkasten.
Herrlich, die Jungs machen genau das richtig, was ich am normalen Larp-Barden scheisse finde.
Klar, man kann sagen “Das ist ja viel zu modern”, aber drauf geschissen!
Die Jungs wissen zu überzeugen und die CD ist jeden einzelnen der 600 Cent wert.

Lange Rede, kurzer Sinn: ROCK`N`ROLL!!!

Sie kamen aus der Hölle…

Mittwoch, Oktober 7th, 2009

Letztes Wochenende war ich mit Nachbar André auf dem “Zombie Hazard 2″, einem Zombie-Larp.
Nachdem ich im Juli auf dem “Zombie Apocalypse 2″ ja schon den Zombie gab, stellte ich dieses Mal einen Survivor dar.
Während André einen Bauarbeiter auf Montage spielte, wählte ich die Rolle eines ehemaligen TV-Container-Typs, der jetzt die Schlagerhölle durchläuft und auf dem Weg zu einer Möbelhauseröffnung in der Eifel war.

Als wir gegen halb 3 ankamen, war leider noch nicht so viel los, da wohl einige Leute leider krank wurden. Trotzdem kamen dann später aber doch noch ausreichend Leute und nachdem wir Spieler uns ausreichend beschnuppern konnten, ging es dann auch los mit den Zombies.
Unter den Spielern gab es einige wirklich coole Charaktere, wie den Steuerberater, den Typ vom Partyservice oder die Liverollenspieler (!).
Daneben gab es auch einige Soldaten, welche zum grössten Teil Festrollen-NSCs waren. Für mich persönlich wäre das nichts, aber den Leuten hat es Spaß gemacht und auch sie haben ihre Rollen gut dargestellt.
In der Nacht erwischte mich dann leider zu später Stunde doch noch ein Zombie, aber zum Glück konnte mir eine Ärztin (Doc Bea) ein Antiserum verabreichen, so dass ich am anderen morgen ausser leichtem Hunger auf Mettbrötchen kein Fleisch wollte. Auch eine Art, die Nachtwache zu umgehen…

Am Samstag gab es dann den ganzen Tag über Angriffe und Spezial-Missionen. Mein beiden persönlichen Highlights waren aber, als wir uns in einen Aufenthaltsraum einschliessen mussten und der finale Weg zu einer Lichtung. In den beiden Situationen ging einen echt gut der Stift ab. Der ganze Wald war voller Zombies und wir kämpften wie verzweifelt gegen die Munitionsarmut an, am Ende wurde es dann auch knapp und die meisten von uns entkamen.
Grossartig…

Leider entkamen wir schon gegen sechs Uhr und das Spiel endete damit, ich persönlich hätte gerne noch eine Weile weitergespielt, aber so hatte man noch die Chance mit dem ein oder anderen ein Bierchen zu trinken, was auch nett war.

Insgesamt also ein tolles Wochenende für (hoffentlich) alle Beteiligten, dass dringend nach einer Fortsetzung schreit. Ich wäre sofort wieder dabei.

Fuppes und Kinderbespassung

Montag, September 7th, 2009

Bekannterweise fällt es mir gelegentlich schwer, laut und deutlich “NEIN” zu schreien, wenn es angebracht wäre. Gestern war es mal wieder soweit.
Mein Nachbar André fragte mich, ob ich Lust habe mit Fussball spielen zu gehen. Da ich nichts besseres zu tun hatte, stand ich kurze Zeit später dann in meinem VFL-Trikot auf einem Bolzplatz irgendwo in Castrop.
Ich musste lange überlegen, wann ich denn zum letzten Mal Fussball gespielt habe und es muss 2004 in Ägypten gewesen sein, da ich in letzter Zeit auch weitesgehend auf andere sportliche Aktivitäten verzichte (Schande über mich) ist sowohl Kondition wie auch Koordination ziemlich erbärmlich.
Trotzdem konnte ich eine ganze Weile ganz gut mithalten, sogar die Koordination hat weitesgehend geklappt. Ballannahme war (soweit ich das selbst beurteilen kann und für meine Verhältnisse) meist sehr gut, Pass-Spiel war auch nicht schlecht und mein erster Schuss war auch direkt ein Treffer.
Zwischendurch zollte ich meiner Kondition immer mal wieder Tribut und ging mit wechselhaften Erfolgserlebnissen in die Bude und vor allem im letzten Spiel verbrachte ich doch viel Zeit mit Standfussball.
Trotzdem: Hätte mir jemand vorher gesagt, dass ich drei Stunden so gut mithalte, hätte ich ihn für bekloppt erklärt und auch wenn ich jetzt Muskelkater habe (der aber nicht so schlimm wie befürchtet ist), hatte ich ´ne Menge Spaß und werde bei nächster Gelegenheit mal ein bisschen an meiner Blutgrätsche feilen.

Heute war ich dann mal bei den Waldrittern in Witten. Bei den Waldrittern handelt es sich um wöchentliche Liverollenspiele für Kinder und Jugendliche. Da ich mal was für mein Karma-Konto machen wollte, habe ich mich von Daniel breitschlagen lassen und bin mitgekommen. Insgesamt waren wir zu neunt, wovon sechs Leute Spieler waren und Daniel, André und ich weitesgehend als NSC`s agiert haben.
Normal kommen da wohl noch ein paar Kids mehr, aber zwei konnten heute leider nicht kommen.
Wie auch immer, ich habe zuerst einen Bauern und dann einen Ork gespielt. Nicht gerade die grossen, interessanten Schlüsselrollen, aber das Spiel ging ja nur 2,5 Stunden und der Plot war recht gradlinig. Trotzdem hat es Spaß gemacht und ich finde, dass das Projekt wirklich eine gute Sache ist und die Kinder da nützliche Dinge lernen.
Kann mir gut vorstellen, da nochmal hinzugehen.

Star-Allüren

Montag, August 10th, 2009

So, das Conquest of Mythodea ist vorbei und nach unbestätigten Gerüchten, haben sich in diesem Jahr ca. 6000 Leute versammelt um sich mit Gummischwertern zu vermöppen.
Es war gross, es war staubig und es war heiss, mein Review findet sich an anderer Stelle.

Was mir in diesem Jahr aber echt mal richtig auf den Senkel ging, war die arrogante Haltung der Barden.
Neben vielen netten und engagierten Barden (wie Ranarion &Taladorn,Duo Spectaculus, Versengold und natürlich der Tänzerinnengilde…) gab es da nämlich einige Totalausfälle, die vor allem durch Arroganz und Allüren auffielen, die selbst Axl Rose neidisch machen müssten. Jemand, der mit dem Publikum während eines Bardenwettstreits über seine Liedwahl streitet gehört für mich direkt aus dem Wettbewerb geschmissen und diese Vereinsmeierei der Bardengilde fand ich auch schrecklich, genau wie diesen unterirdischen Bardenwettbewerb, der mal locker vier Stunden ging, erschreckend ausgesteuert war und nach zwanzig Minuten fast nur noch die Teilnehmer selbst als Zuschauer hatte.

Ganz grosses Tennis, aber es gab ja am Ende auch für alle (von den Händlern gestiftete) Geschenke.
Wenn man bedenkt, dass diese Leute Karten und einen Großteil der Verpflegung für lau bekommen und teilweise dafür einfach schlecht abliefern, dann ist das beschämend.
Für mich ist es jedenfalls eine absolute Nullleistung, wenn man fast den ganzen Tag nur rumhängt, ein bisschen am Zelt mit den Musikerkollegen jammt und abends mal ´ne halbe Stunde vor mehr als 10 Leuten in einer Taverne spielt, man ist irgendwo immer noch Dienstleister und sollte letztlich vielleicht auch so auftreten und nicht seinen Auftritt verschieben, weil man sich vorher schnell noch in Stimmung trinken muss.

Da lob ich mir doch so Leute wie den Piet, der einfach als ganz normaler Spieler hingeht, statt sich auf die Künstlerliste setzen zu lassen oder das grandiose Duo Spectaculus, die selbst am letzten Abend noch eine grosse Tournee durch alle Lager gemacht haben und sich nicht an diesem albernden Wettbewerb beteiligt haben.
Vielleicht verromantisiere ich die Vergangenheit, aber früher waren da einige der “alten Hasen” deutlich motivierter. Besonders der Wettstreit war mal eher eine kleine, aber feine Gelegenheit um sich als Nachwuchsbarde präsentieren, statt von der Masse der alteingesessenen Vereinsmeier überrollt zu werden, die sich im Endeffekt die Preise gegenseitig zuschachern.

So, das wollte ich mal loswerden!

Hier übrigens der Hit des Wochenendes:

Nett einen zwitschern

Freitag, Juli 31st, 2009

So, jetzt ist es soweit.
Das Stephan ein Twitter-Plugin hat, war ja nicht weiter verwunderlich, aber da der Tommel jetzt auch sowas hat, brauchte ich auch eins. Wofür hab ich denn seit dem 19. Oktober 2008 so einen Account.

Na, wie auch immer. Einbinden in die Seite war leicht (man musste nur erstmal die entsprechende Seite bei Twitter finden) und jetzt gehöre ich wohl auch zu den Leuten die sich mit ihren iMac in einen Starbucks setzen und wichtige Sachen zwitschern.

Apropos zwitschern: Ein weiterer Grund das Ding einzurichten ist, dass ich nächste Woche mal wieder auf das grösste europäische Larp-Event fahre und ein paar Dinge zeitnah berichten möchte. Vermutlich werde ich mich für die Hälfte der Nachrichten Tags drauf schämen, aber so ist das nunmal…
Sehr viele Nachrichten werden es eh nicht sein. Eine oder zwei am Tag vielleicht. Bei schönem Wetter weniger, bei schlechtem Wetter vielleicht mehr…

Zur Einstimmung für die Con gibt es am Montag aber erstmal das U2 Konzert in Deutschlands schönster Turnhalle und auf der Pre-Event Party vom Mythodea spielt neben dem Hegenberg noch so eine andere Band, von der ich dachte, dass es Piets Band wäre…Stefan musste klugscheissen und daher hab ich das jetzt hier geändert.

Edit: Ich muss mich NOCHMAL korregieren. Es spielt doch Piets Band. Die heisst allerdings nicht “Heiter bis Folkig”,sondern “Folk on the Rocks”!

Nimm Dich bloss Dich nicht so wichtig!

Dienstag, Juni 23rd, 2009

Ein weiteres Wochenende voller Abenteuer liegt hinter mir. Wie vielleicht schon das ein oder andere Mal gesagt, verbrachte ich das letzte Wochenende auf einem Zombie-Larp mal wieder in Mahlwinkel.
Wie auch Ostern gab es grauenvolle organisatorische Fehler, aber da sollen sich doch andere die Köpfe für einhacken, ich hatte als Zombie einen Heidenspaß und meine Kritik auch schon an anderer Stelle geäussert.

Was mir an solch Alternativen-Larpkonzepten momentan gefällt ist, dass es nicht so bierernst genommen wird. Die Leute scheissen sich nicht gegenseitig an, wenn ein Kostüm mal beschissen aussieht (”Du trägst Pannesamt? Wie geil!”), sondern feiern sich gegenseitig als Helden des schlechten Geschmacks. Das war Ostern und auch hier einfach wunderbar.
Ausserdem wird nicht stundenlang rumgeheult, wenn ein Char. draufgeht.
Wir haben als Zombies z.B. einen (selbsternannten?) Propheten ordentlich zerfleischt und aufgegessen und alles was er gemacht hat war lachen und sich mit Filmblut einschmieren.
Es mag vielleicht an der Veranstaltung speziell gelegen haben, aber ich mag den anarchischen Faktor. Wo es im normalen Fantasy-Larp zugeht wie in einer Kleingarten-Anlage (z.B. das Zeltplätze von der SL vorher abgesteckt werden und man die Maße schon bei der Anmeldung mitangeben muss), herrscht zumindest in Mahlwinkel, aber auch auf dem ersten Endzeit, welches ich besuchen durfte, noch eine herrlich verplante Stimmung, weil halt nicht alles so ist, wie es schon immer im Larp war.
Man probiert neue Dinge aus, manche sind toll (z.B. irgendein Haus nach Wahl zu besetzen), andere sind weniger toll (Kopfschüsse auf Zombies), aber man hat ein Erlebnis, dass dem Dauercamper-Feeling gewöhnlicher Larps irgendwie vorraus ist.

Schade, dass diese Staunfaktor nur eine zeitlang vorhalten wird und je nach Genre früher oder später Abnutzungserscheinungen bekommt (ich kann mir nicht vorstellen richtig regelmässig auf Zombie-Cons zu fahren), aber solange ich mich dafür begeistern kann, freue ich mich auf jede Con in einem alternativen Genre oder mind. mit frischen Ansätzen!

Meine Bilder befinden sich übrigens hier.

Kopfkino

Samstag, Juni 13th, 2009

Heute gab es bei Spiegel-Online einen Artikel über die Hörspiel-Messe, die an diesem Wochenende in Hamburg stattfindet (Klick). In dem Artikel ist die Rede von den MindCrushers, ein Independent-Label, dass seine Hörspiele kostenlos im Internet verteilt (wenn ich das richtig verstanden habe).
Über dieses Studio (in Zusammenarbeit mit P&P-Vison) ist übrigens eine Reihe von Hörspielen über Dargaras erhältlich, welche Oda still und heimlich produziert hat.
Tolle Sache, vielen Dank uund ich hoffe, dass es bald mehr gibt!

Gehirnjogging

Samstag, Juni 6th, 2009

Irgendwie bin ich zur Zeit in Zombie-Laune.
Also nicht in dem Sinne, dass ich bleich durch die Strassen ziehe, über Omis herfalle und ihnen das Hirn raussauge. Das wäre mir ehrlich gesagt zu gefährlich… Alzheimer und so.

Nein, in zwei Wochen fahre ich wieder in den Osten nach Mahlwinkel. Nachdem letztes Mal eine Art Endzeit-Spring Break zelebriert wurde, findet dieses Mal dort eine Zombie-Con statt. Also 300 Überlebende treffen auf 300 Zombies (die aber immer und immer und immer und immer wiederkommen). Ich bin sehr gespannt, wie das werden wird. Das erste Zombie Apokalypse war laut Ju und Zottel jedenfalls der Hammer.
Gemeinsam mit Jule B., der Hexe des Westens, dem Grafen, dem Zottel, Calle und noch einigen anderen werden wir eine illustre Horde Zombies geben. Ich freu mich drauf.

Im Oktober fahre ich dann wieder auf eine Zombie-Con namens “Zombie Hazard II”. Die Con ist zwar deutlich kleiner (20 Überlebende, 30 Zombies), dafür aber deutlich günstiger und daher werde ich ´nen Überlebenden geben. Eine Charakteridee habe ich auch schon und ich bin echt mal gespannt wie das wird.

Passend zu den beiden Sachen spiele ich seit ein paar Tagen wieder “Left4Dead”. Hab das jetzt gute 5 Monate nicht gespielt und der Entwickler hat echt ein bisschen nachgebessert. Es gibt einen neuen Modus und ein oder zwei neue Karten. Über eine komplett neue Kampagne würde ich mich freuen, aber die kommt wohl erst im zweiten Teil.

Immer auf die Omme!

Sonntag, Mai 24th, 2009

So, zweite Con in zwei Wochen.
Ich muss sagen: Nur zwei Tage Pause zwischen zwei Cons ist für einen netten, älteren Herren wie mich mittlerweile echt anstrengend.
Vor allem da das Silver Crow alles, aber kein ruhiges Con war.

Eigentlich wurden die ganze Zeit der Plot oder wir gejagt. Ich war ja schon auf ein paar Schlachtencons, eigentlich konnte man da immer sehr gut rumhängen und man ist am Ende mehr oder weniger frustriert heimgefahren. Hier gab es aber echt sehr, sehr viel auf die Umme. Für meinen Geschmack zu viel.
Trotzdem hatte ich mit unserer munteren Reisegemeinschaft viel Spaß und letztlich zählt das ja, auch wenn ich mich jetzt wie ein geprügelter Hund fühle.

Übrigens nennt man mich jetzt nicht mehr Bob, Nepi oder Radieschen, ich bin jetzt nur noch”Der Typ der mit dem Typen rumhängt, der früher mal mit Radieschen rumzog.”
Tja, so kann es kommen…

Curly-Hagens Bilder gibt es übrigens hier.