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Posts Tagged ‘Essen’

Zum schmierigen Löffel

Mittwoch, August 19th, 2009

Heute Nachmittag suchten Julia, ihr Dad und ich den neuen Biergarten in Bladenhorst auf, was für eine schlechte Entscheidung. Aber immer der Reihe nach.

Der Biergarten am Gestüt war echt schön, doch schon bei der Bestellung ging es los. Sitzt man drinnen kann man aus der kompletten Speisekarte wählen, draussen nur ein paar Sachen vom Grill und aus der Friteuse.
Nachdem wir dann nach einer guten Viertelstunde endlich unsere Getränke bekamen (das Castroper Weizen mit Banane) und die völlig in Ordnung gingen, durften wir noch über eine halbe Stunde auf unser Essen warten.
Nein, wir haben keine ganzen Schweine, sondern lediglich drei Mal Pommes Currywurst bestellt.
Von unserem Sitzplatz aus, konnten wir dem völlig überforderten Koch bei seiner Arbeit zusehen.
Irgendwie sah es lustig aus, wie er mit den Händen die Fritten in die Friteuse befördert hat. Wie er das geschafft hat, ohne sich die Hände zu brechen ist uns ein Rätsel.

Lange Rede, kurzer Sinn: Das Essen schmeckte beschissen. Eine viel zu helle Bratwurst mit viel zu scharfem Curry-Ketchup ist noch lange keine ordentliche Currywurst und die Pommes waren entweder labbrig oder von innen roh.
Als es dann ans bezahlen ging, entschuldigte sich die Kellnerin unaufgefordert und zog einen fairen Betrag vom Essen ab, ohne das wir pampig werden mussten.

Fazit: Was für ein Reinfall. Eine echt schöne Location mit echt leckerem Bier, aber absolut unfähigen Personal, was wohl sonst nur im Café del ZENSIERT Arbeit findet. PFUI, PFUI, PFUI!

Haaallo

Dienstag, Februar 17th, 2009

Da ich heute frei habe, es momentan nix zum lernen gibt und wir am Sa. in den Urlaub fahren, war ich heute in der Essener Innenstadt. Man will schliesslich nicht im zehn Jahre alten Simpsons Shirt am Strand rumlungern.
Julia versucht übrigens diese ganz alten Lappen von mir immer auszusortieren, aber ich bin da nostalgisch. Vielleicht kommen die ja nochmal in Mode. Earl trägt schliesslich auch nur Shirts, die am Kragen total abgewetzt sind.
Doch darauf will ich gar nicht hinaus…

Essen gleicht im Moment übrigens einer einzigen Baustelle, man putzt sich wohl für 2010 raus. Vielleicht sollte man langsam einen Zahn zulegen.
Doch darauf will ich auch gar nicht hinaus…

Es ist übrigens nicht soooo einfach im Februar kurze Hosen und T-Shirts zu kaufen, die nicht total überteuert sind. Flip-Flops und Sonnenbrillen ist auch eher für Fortgeschrittende.
Aber auch darauf will ich gar nicht hinaus…

Worauf ich eigentlich hinauswill wird vermutlich niemand verstehen, weil es wahrscheinlich noch niemandem aufgefallen ist. Das sich unsere Alltagssprache verändert ist ja ein ganz alter Hut.
Aber das sich die Betonung einzelner Wörter verändert, ist mir bislang noch nicht aufgefallen. Damit meine ich jetzt nicht Cap und Kappe, sondern das allseits beliebte Wörtchen “Hallo”.
Mir fällt nämlich schon seit ein paar Wochen auf, dass einige Leute, vorzugsweise Verkäuferinnen, die das Wort ca. 4200x am Tag sagen dürfen, in letzter Zeit das Wort anders betonen.
Nicht mehr so ein kurzes, prägnantes, fast preussisches “HALLO”, sondern irgendwie so ein leicht nasales, ein bisschen gehauchtes “haaalo”. Kann ich schwer beschreiben, bin halt nicht vom Fach und wollte es nur mal erwähnt haben. Ist das noch wem aufgefallen?
Falls ja, warum ist das so?
Sagt das irgendeine Person im Marienhof?
Wenn Paris Hilton “Hallo” sagen würde, dann aber in jedem Fall so!

Falls nein,  vielleicht habe ich einen an der Waffel oder sonstwas. Ist mir doch egal.. Wenn Ihr diesen wunderbaren Blogeintrag bis hierhin gelesen habt, könnt ihr zumindest nicht viel besser sein, als der Verfasser.

Das 14:30-Syndrom

Sonntag, Oktober 12th, 2008

Irgendwie haben Julia und ich seit jeher ein beschissenes Timing, was essen gehen an freien Tagen angeht.
Man schläft ja im Normalfall am Wochenende etwas länger, frühstückt später und bekommt folglich auch erst später Hunger auf ein Mittagessen, meist halt so zwischen 2 und 3.
Und es ist immer dasselbe: “Warme Küche bis 14:30″!
Bei unserem Urlaub in Varel (vor einigen Jahren) haben wir das noch akzeptiert, das Varel ja nicht gerade Metropolis ist, aber es ist auch in grösseren Städten so, wie wir seitdem immer mal wieder feststellen dürfen und so landen wir jedes Mal in einer mittelprächtigen Fritten-Ranch oder in der Systemgastronomie, statt in einem gemütlichen Restaurant.

Wir waren gestern mittag übrigens in Recklinghausen und da uns Boente deutlich zu teuer war, sind wir zum Burger King. Tolle Wurst…