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Die DASA

Dienstag, September 22nd, 2009

Da wir beide momentan Urlaub haben und Julias neue Karre noch immer auf sich warten lässt, waren wir heute in Dortmund und haben uns die Deutsche Arbeitsschutzaustellung (kurz DASA) angesehen.
Zugegeben: Der Name verheisst Sammlungen von Arbeitshelmen und ähnliche spannende Dinge, dem ist aber definitv nicht so. Viel mehr wird eine grosse Anzahl verschiedener Arbeitsplätze von gestern und heute gezeigt und man in jedem einzelnen Raum unglaublich viel ausprobieren.
Da wir am frühen Nachmittag dort waren, waren die Schulklassen und Betriebsausflügler schon durch und wir mussten daher nirgends warten und konnten viele Sachen wie diverse Reaktions-,Seh- oder Hörteste, Autosimulatoren oder Musikstudiosoftware ganz gemütlich ausprobieren und uns vom echt netten und sogar motivierten Personal über die verschiedenen Funktionsweisen aufklären lassen.
Direkt am Eingang bekam man sogar kostenlos Kopfhörer, durch welche man in jedem Raum die passenden Texte zu hören bekam. Am spektakulärsten fand ich jedoch, dass wir die Möglichkeit hatten, kostenlos eine Runde Segway zu fahren. Super, waren zwar nur zwei Minuten, aber es hat saumässig Spaß gemacht und der zuständige Mitarbeiter könnte auch in einem Segway-Shop anfangen.

Es gab sogar eine kurze DASA-Erlebnisbahn, die sich aber wohl vorranging an kleinere Kinder richtete. Zwar gab es Anschnallpflicht, aber weder eine Steigung, noch den von mir erhofften Looping.
Kann man aber für die 2 Euro Studenten-Eintrittspreis für die komplette Daueraustellung dann vielleicht aber doch nicht verlangen.

Schlägerei beim Schnitzelkauf

Sonntag, Oktober 12th, 2008

Klingt blöd, wäre heute aber beinahe so gewesen.
Nachdem Julia, der Hund meiner Schwester und ich heute einen harten Ausflug zum Hertener Horizontobservatorium unternommen haben, hatte der kleine Prinz (also ich) Hunger und man einigte sich darauf im Scherlebecker “Bergstraßen-Grill” ein paar Schnitzel zu verhaften und sie bei meinen Eltern zu verdrücken.
Julia und der Hund warteten im Auto, während ich die Bestellung aufgab und mir die Wartezeit mit dem Studium des Magazins der Hertener Basketballer vertrieb.
Irgendwann hörte ich einen spitzen Schrei und lauter Gebrüll, interessierte mich aber nicht weiter, ich hatte schliesslich erst einen kleinen Joghurt gegessen und die Besteigung der Halde ohne Sauerstoffgeräte war nicht ohne. Irgendwann schaute ich raus zu Julia, die gerade aus dem Auto ausstieg und über die Strasse ging.
Dort war ein aufgebrachter Bär von Mann kurz davor seinem Schwiegersohn “ein paar auf´s Maul zu hauen” (O-Ton Julia) und wohl nur von seiner weinenden Tochter zurückgehalten werden konnte.
Ich gesellte mich zu Julia hinzu, die den Typen fragte ob es ginge, oder ob sie die Polizei rufen sollte. Der Bär trollte sich und nachdem er drin war, kam die ganze Nachbarschaft wie Ratten aus den Löchern gekrochen.
Nachdem das Mädel dann ein paar Ströphchen geheult hatte (es ging wohl um das Kind) kam die Mutter (Mudda wäre der bessere Ausdruck) und fragte, ob sie vielleicht noch die Bild-Zeitung hinzu ziehen möchte und man sich bitte raushalten möge.
Julia gab ihr sachlichen Konter (”Hier wird einem Minderjährigen Gewalt angedroht. Natürlich steh ich da nicht einfach nur daneben”), worauf die Mutter zwar noch was sagte, aber sich sichtlich für ihre gesamte Brut schämte.

Tja, was soll ich sagen?
Einerseits: Toll! Das war mal ein starker Auftritt von Julia! Hut ab!
Andererseits: Hätte ich das eher mitbekommen und Julia aufhalten können, hätten wir bestimmt eine tolle Schlägerei zu sehen bekommen!