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Posts Tagged ‘Schnitzel’

Punkige Vorweihnachts-Schnitzel

Donnerstag, Dezember 18th, 2008

Dorfpunks nennt sich ein Buch von Rocko Schamoni, welches ich gestern beendet habe. Der Autor erzählt aus seiner Jugendzeit, die er als Punk im Dörfchen Schmalenstedt verbrachte. Eine durchaus nette Anreihung von Trinkgeschichten und Jugendstreichen, die sich flott liest. Sehr nett fand ich besonders die Idee des “Clubs der Gemeinen” (jeden Tag eine schlechte Tat) und die Episode mit den seltsmanen, glatzköpfigen Punks in England.

Vorweihnachtszeit Diese Schenkerei geht mir ja gehörig auf den Keks. Ich bin echt froh, dass Julia einen Grossteil der Geschenke besorgt, auch wenn ich Sätze wie “Was schenken wir Deiner Oma?” oder “Oh, wäre das nichts für Deine Mama?” echt nicht mehr hören kann. Durch Glück, ein wachsames Auge und ein bisschen Zufall habe ich jedenfalls einen Grossteil meiner Geschenke beisammen und brauche höchstens noch ein paar Kleinigkeiten zur Veredlung

Schnitzel: Julia und ich beabsichtigen am Dienstag einen Besuch im Maritimo in Oer-Erkenschwick (2 für 1 mit der RWE-Card). Das soll hier also eine Vorwarnung an alle Arbeitskollegen und Bekannte sein. Warum ich dem Text die Überschrift “Schnitzel” gegeben habe? Nun, das Schnitzel beim letzten Maritimo-Besuch war wirklich das beste, was ich seit langer, langer Zeit gegessen habe!

Schlägerei beim Schnitzelkauf

Sonntag, Oktober 12th, 2008

Klingt blöd, wäre heute aber beinahe so gewesen.
Nachdem Julia, der Hund meiner Schwester und ich heute einen harten Ausflug zum Hertener Horizontobservatorium unternommen haben, hatte der kleine Prinz (also ich) Hunger und man einigte sich darauf im Scherlebecker “Bergstraßen-Grill” ein paar Schnitzel zu verhaften und sie bei meinen Eltern zu verdrücken.
Julia und der Hund warteten im Auto, während ich die Bestellung aufgab und mir die Wartezeit mit dem Studium des Magazins der Hertener Basketballer vertrieb.
Irgendwann hörte ich einen spitzen Schrei und lauter Gebrüll, interessierte mich aber nicht weiter, ich hatte schliesslich erst einen kleinen Joghurt gegessen und die Besteigung der Halde ohne Sauerstoffgeräte war nicht ohne. Irgendwann schaute ich raus zu Julia, die gerade aus dem Auto ausstieg und über die Strasse ging.
Dort war ein aufgebrachter Bär von Mann kurz davor seinem Schwiegersohn “ein paar auf´s Maul zu hauen” (O-Ton Julia) und wohl nur von seiner weinenden Tochter zurückgehalten werden konnte.
Ich gesellte mich zu Julia hinzu, die den Typen fragte ob es ginge, oder ob sie die Polizei rufen sollte. Der Bär trollte sich und nachdem er drin war, kam die ganze Nachbarschaft wie Ratten aus den Löchern gekrochen.
Nachdem das Mädel dann ein paar Ströphchen geheult hatte (es ging wohl um das Kind) kam die Mutter (Mudda wäre der bessere Ausdruck) und fragte, ob sie vielleicht noch die Bild-Zeitung hinzu ziehen möchte und man sich bitte raushalten möge.
Julia gab ihr sachlichen Konter (”Hier wird einem Minderjährigen Gewalt angedroht. Natürlich steh ich da nicht einfach nur daneben”), worauf die Mutter zwar noch was sagte, aber sich sichtlich für ihre gesamte Brut schämte.

Tja, was soll ich sagen?
Einerseits: Toll! Das war mal ein starker Auftritt von Julia! Hut ab!
Andererseits: Hätte ich das eher mitbekommen und Julia aufhalten können, hätten wir bestimmt eine tolle Schlägerei zu sehen bekommen!